Wie Gedanken deine Wirklichkeit erschaffen

Es gibt so Tage an denen man wach wird und sich irgendwie unwohl fühlt. Man kann es gar nicht so richtig benennen aber es fühlt sich alles düsterer und schwerfälliger als sonst an.
 
So erging es auch mir heute Morgen. Ohne das ich dafür einen richtigen Grund nennen konnte, fühlte ich mich leer und unwohl.
 
Das erste was ich in diesem Fall mache, ist mich auf mein Meditationskissen zu setzen. Ich nehme mir dann ganz bewusst Zeit für mich um nach innen zu horchen, weil ich scheinbar in den letzten Tagen nicht mehr genau zugehört habe.
 
Das komische Gefühl in der Magengegend ist ein Zeichen deiner Intuition um mal genauer deinen Gefühlen und Gedanken auf die Spur zu gehen. Das kann sich in vielerlei Weise zeigen zum Beispiel durch Gereiztheit, Ungeduld, schlechter Laune oder einfach Traurigkeit.
 
Egal auf welche Weise es sich zeigt, es lohnt sich immer bei solchen kleinen Anzeichen hinzuhören. Wenn du diese Zeichen überhörst oder dir dafür keine Zeit nimmst, dann sendet der Körper jedes Mal mehr und mehr Signale die sich dann auch in Magen-Darm Beschwerden, Müdigkeit oder anderen körperlichen Symptomen zeigen können.
 
Sobald ich die Augen auf meinem Meditationskissen schließe und meine Gedanken sich unbeobachtet fühlen, geht es auch schon los. Auch wenn es in der Meditation darum geht, die Gedanken etwas mehr zur Ruhe zu bringen, ist es mir in diesen Momenten wichtig einfach als Beobachter da zu sitzen und zu schauen, in welche Richtung meine Gedanken losrennen.
 
Relativ schnell kann ich wiederholende Gedanken, wie „was ist, wenn ich das nicht schaffe?“ und „was mache ich wenn niemand kommt?“ und „ist das der richtige Weg?“ und viele andere aus dieser Richtung ausfindig machen. Und ohne das es mir richtig bewusst ist, treiben diese Gedankenmuster scheinbar schon seit einigen Tagen ihr Unwesen.
 
Das Problem dabei ist, dass unsere Gedanken unsere Welt erschaffen. Wenn wir es zulassen, dass unsere Gedanken unbeobachtet ihr Unwesen treiben können, dann manifestiert sich das in unserem Geist. Zum einen entstehen durch unsere Gedanken (egal ob es wahr ist oder nicht was wir denken) unsere Gefühle wie zum Beispiel Angst, Zweifel und Unwohlsein. Diese Gefühle wiederum lassen uns unsere Handlungen ausführen. Und zwangsläufig geraten wir in eine Spirale in der das Eintrifft, was wir gedacht haben. Gedanken haben eine starke Energie und wiederholende Gedanken transformieren deine Wirklichkeit.
 
Nachdem ich meine Gedankenmuster heute identifiziert habe, konnte ich diese Gedanken zunächst einmal liebevoll annehmen. Alles was da ist hat seine absolute Berechtigung. Diese Gedanken und Gefühle dürfen da sein, sie sollten allerdings bewusst wahrgenommen werden.
 
Ich hatte heute Morgen nach der Meditation auch den tiefen Wunsch mich mit meiner inneren Weisheit/Quelle zu verbinden und mit ihr zu kommunizieren.Und Obwohl heute sehr viele Dinge auf meinen Schreibtisch liegen, die darauf warten abgearbeitet zu werden, spürte ich intuitiv, dass ich heute etwas vorher machen muss. Etwas was mich wieder zentriert und mich wieder daran erinnert was ich will und was ich bin.
 
Zufällig habe ich Facebook geöffnet und mir sprang der Beitrag von Modern Hippie „Gedanken, Träume und Realität“ vor die Augen. 
 
Genau mein Thema dachte ich mir. Dieser Beitrag ist so toll geschrieben und trifft auf den Punkt was ich heute fühle.
Evelin schreibt in ihren Beitrag, dass es ganz wichtig ist, sich die Sachen zu visualisieren, die man erreichen möchte. Wenn dich dieses Thema auch interessiert, dann kann ich dir ihren Beitrag nur wärmstens empfehlen.
 
Und während des Lesens wurde mir schon klar, dass ich ein Moodboard erstellen werden, was etwas über mich und meine Ziele sagt. Ein Moodboard was eng mit meiner inneren Quelle korrespondiert.
 
Ein Moodboard, was ich mir an meinen Schreibtisch klebe und mich jeden Tag an meine Ziele erinnere und diese auch regelmäßig bei geschlossenen Augen visualisiere.
 
Es ist jetzt kurz vor zwölf. Ich habe mein Moodboard erstellt und diesen Beitrag geschrieben. Effektiv habe ich noch nichts von meiner persönlichen Todo Liste abgearbeitet, aber es geht mir jetzt besser. Das Gefühl ist weg. Mir war das Thema so wichtig, dass ich es gerne mit euch teilen wollte.
 
Vielleicht inspiriert dich mein Beitrag, dich mit unbewussten Gedanken auseinander zu setzen oder deine Träume und Ziele zu visualisieren. Oder euch einfach dir wieder Zeit für dich selbst zu schenken.
 
Mein Moodboard kannst du unten sehen. Wenn du mehr zu einem Moodboard erfahren möchtest, dann lass es mich wissen.
 
In Verbundenheit
Wendy
Folie1

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