5 DETOX TIPPS FÜR DEN FRÜHLING

Der Frühling ist traditionell die Zeit des Entschlackens, des Abgebens und des Neubeginns.

Ein Trend der sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat, nennt sich Detox. Detox bedeutet übersetzt “Entgiftung”. Durch verschiedene Anwendungen können Schadstoffe und Gifte im Körper gebunden und ausgeschieden werden. Oft reichen schon wenige Tage um den Körper wieder zu reinigen.

 

Kümmere Dich um deinen Körper. Es ist der einzige Ort zum Leben, den du hast.

Mit diesen 5 Detox Tipps kannst du in den Frühling starten und deinem Körper Gutes tun.

Nimm dir zwei oder drei Tage, an denen Du mit kleinen Veränderungen im Alltag bereits große Wirkungen erzielen kannst.

1. Viel Trinken

Direkt am Morgen ein großes Glas warmes Wasser (oder mit etwas Zitrone oder Ingwer) trinken. Ab da jede weitere halbe Stunde regelmäßig trinken. Idealerweise 2-3 Liter am Tag. Je mehr wir am Tag trinken umso mehr kann unser Körper die Giftstoffe aus unserem Körper ausscheiden. Auf Kaffee, schwarzen und grünen Tee, Milchprodukte sowie Alkohol in der Detox-Kur verzichten.

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2. Gesunde Ernährung

Lass an diesen Tagen die Finger von Fertiggerichten sowie Fleisch und industriell verarbeiteten Fetten und Getreide. Kaufe dir frische Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse, zum Beispiel auf dem regionalen Wochenmarkt. Leichte und gesunde Mahlzeiten wie frisches Obst oder Smoothie zum Frühstück, gekochte Kartoffeln mit Avocado zum Mittag und eine klare Gemüsebrühe zum Abend sind optimal für deine Detox Kur. Und für den kleinen Hunger zwischendurch eignet sich Rohkost gut.

3. Pausen zwischen den Mahlzeiten
Zwischen den Mahlzeiten genug Pausen lassen und nach 18.00 Uhr, nach Möglichkeit, nichts mehr essen. So gönnst du deinem Verdauungssystem längere Pausen, in der er sich erholen kann.
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4. Bewegung

Wenn du deinen Körper entgiften möchtest, kommst du an Bewegung nicht vorbei. Gerade Yoga mit seinen Drehhaltungen und Vorwärtsbeugen ist besonders geeignet. Die Übungen unterstüzen den Körper beim Prozess der Entgiftung. Die Asanas stärken die Antriebskraft, verbrennen die Unreinheiten und lassen Energieblockaden schwinden, so dass am Ende mehr Energie übrigbleibt. Alles Belastende wird losgelassen und es entsteht ein Raum für mehr Leichtigkeit und Klarheit.

5. Stille

Integriere jeden Tag ein paar Minuten “in der Stille”. Gehe in deiner Detox-Kur regelmäßig Offline und reduziere bewusst alle Ablenkungen. Setze dich ein paar Minuten in die Stille und beobachte was sich in deinem Geist zeigt. In dem du dich bewusst auf deinen Atem konzentrierst und deine Sinne zurückziehst, lösen sich auch mentale Anspannungen.

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Extra Tipp Entspannung

Verbinde einen deiner Detox Tage mit einem SpaTag! Sauna in Kombination mit einer wohltuenden Massage wirkt ebenfalls entschlackend und belebend. Geist und Körper werden hier gleichermaßen angesprochen. Wenn keine Zeit für einen Wellness-Besuch bleibt, dann kann eine wohltuende warme Badewanne gute Dienste leisten. Kombiniert mit einem Körperpeeling, können Gifte durch das Schwitzen an die Oberfläche gelangen.

Wenn du noch mehr über Detox erfahren oder Dir einen Detox Tag gönnen möchtest, dann melde Dich zu unserem DETOX YOGA Tag am 15.04.2018 in Bad Vilbel an. Es erwartet dich ein spannender Tag voller Erfahrungen, Informationen und Genuss! Weitere Informationen findest du unter http://verbundensein-yoga.com/detox-tag-mit-kraft-und-leichtigkeit-in-den-fruehling-starten/

Wir freuen uns auf Dich!

Verbunden mit der Quelle

„Leben aus dem Bewusstsein, aus dem wir kommen“ Ralph Skuban

In der Yogaphilosophie ist sehr häufig die Rede von der Quelle des Lebens oder des Absoluten mit der alle Menschen verbunden sind.

Die Yogaphilosophie geht weiter davon aus, dass wir alle in uns eine innere Weisheit oder Quelle haben, aus der wir schöpfen können. Manchmal wird es auch die tiefe Intuition oder Herzensweisheit oder im Yoga auch Atman genannt.

Diese innere Weisheit, die jeder in sich trägt, ist mit der allumfassenden Quelle des Lebens verbunden. Im Grunde geht die Philosophie davon aus, dass wir alle aus der einen absoluten und göttlichen Quelle stammen. Unabhängig davon, wie du diese äußere Quelle nennen magst. Es gibt viele Begriffe aber im Endeffekt sind es auch nur Wörter, die das selbe beschreiben.

Leider haben wir mit der Zeit den Zugang zu unserer inneren Quelle und dadurch auch den Glauben an das VERBUNDEN SEIN zur äußeren Quelle verloren. Dabei ist es ein tiefes Bedürfnis jedes Menschen, sich mit der Quelle des Lebens verbunden, und nicht von allem abgeschnitten und getrennt, zu fühlen.

Wörter, Konzepte, Gedanken und Konstrukte  und all das was wir glauben zu sein, hindern uns daran, uns mit der absoluten Quelle des Lebens verbunden zu fühlen. Stattdessen fühlen wir uns isoliert, leben im Mangel und Misstrauen allen Lebewesen gegenüber.

Yoga kann uns wieder den Weg zu uns selbst zeigen und uns mit unserer inneren Quelle verbinden. Wenn wir wieder lernen uns mehr zu spüren, uns zu vertrauen und Stille in uns zu kultivieren, dann können wir auch wieder die Verbindung zum großen ganzem spüren.

Diese kleine Geschichte vom „Mädchen und dem Fluss“ zeigt sehr anschaulich wie die Konzepte in uns funktionieren und wann wir selbst uns mit der Quelle verbunden fühlen. Nämlich wenn es keine Worte und Gedanken mehr gibt. Nur noch Stille und Sein.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dieser zauberhaften Geschichte!

Gesehen auf:

http://www.yoga-allach.de/geschichte-das-madchen-und-der-fluss/

Geschichte: Das Mädchen und der Fluss

Es war einmal ein Mädchen, das hatte einen besonderen Freund. Dieser Freund war ein kleiner Fluss. Das Mädchen besuchte ihn jeden Tag. Immer wenn es bei ihm war, war es ruhig und glücklich. Es hörte sein leises Plätschern, sah sein Fließen, fühlte seine Frische und sein sanftes Sprudeln voller Leichtigkeit. Wenn es die Füßchen ins Wasser hing, spielte der kleine Fluss damit. Dann kicherte das Mädchen, denn der Fluss kitzelte es ganz sanft.

Eines Tages sagte der kleine Fluss: „Hallo, wer bist Du?“ Das Mädchen wusste erst gar nicht, wer mit ihr sprach. Sie antwortete: „Ich bin Deine Freundin. Ich komme jeden Tag zu Dir.“ „Bist Du auch ein Fluss?“ wollte der kleine Fluss wissen. Das Mädchen wunderte sich sehr und sagte: „Aber nein, ich bin doch kein Fluss, ich bin ein Mensch.“ Und da der kleine Fluss nicht wusste, was ein Mensch ist, fragte er weiter: „Was ist denn ein Mensch?“ Da wusste das Mädchen keine Antwort.

Der Fluss aber war recht neugierig und so fragte er das Mädchen weiter: „Siehst Du auch jeden Tag Dinge an Dir vorbeiströmen?“ Das Mädchen musste gar nicht lange überlegen und bejahte die Frage. „Und hörst Du auch jeden Tag Geräusche kommen und gehen?“ Wieder stimmte das Mädchen zu. „Und fühlst Du Dich auch manchmal ganz weit und manchmal recht eng?“ „Oh, ja“, überlegte das Mädchen „das stimmt. Manches, was ich erlebe, lässt mich ganz leicht werden und weit. Und bei manchem, da fühle ich mich beengt und manchmal auch ganz bedrückt.“ „Dann bist Du wohl doch ein Fluss.“, sagte der kleine Fluss daraufhin. Das Mädchen aber sagte entrüstet „Nein, ich bin ein Mensch und kein Fluss. Ich sehe ja auch ganz anders aus.“

Der kleine Fluss sagte: „Meine Mutter hat immer zu mir gesagt: “Alles ist im Fließen.“ Da wunderte sich das Mädchen noch mehr. „Aber ich sehe doch gar nicht aus wie ein Fluss. Ich habe einen Körper, schau doch her!“. Der kleine Fluss entgegnete: „Du bist doch nicht der Körper, du bewohnst ihn doch nur, genauso wie ich nicht das Flussbett bin. Ich bin doch nur darin und fließe.“ „Aber ich bin trotzdem ein Mensch und kein Fluss“, beharrte das Mädchen und wandte sich ab. Es war traurig, da es nicht verstehen konnte, dass der kleine Fluss so begriffsstutzig war.

„Aber, was ist ein Mensch?“ fragte der Fluss erneut und diesmal sprach er ganz behutsam. Das Mädchen wusste nicht, was es daraufhin sagen sollte. Nach einer Weile aber sagte es ganz stolz: „Ich bin ein Mensch, und ein Mensch kann denken und fühlen, ja er Gedanken und Gefühle.“ Der Fluss überlegte. „Und kommen die Gedanken und gehen sie wieder?“ fragte er dann. „Ja“, versicherte das Mädchen, „sie kommen und gehen.“ „Und die Gefühle, kommen und gehen sie auch?“ fragte der kleine Fluss. „Ja, auch die Gefühle kommen und gehen.“ Da staunte der kleine Fluss und sagte: „Also dann bist Du ein Fluss, ich bin ganz sicher.“

Das Mädchen wollte gerade erneut ihre Anschauung klarstellen, da fuhr der kleine Fluss fort:  „Meine Mama hat mir immer gesagt: “Alles, was existiert, kommt aus derselben Quelle und alles ist im Fluss“. „Und wo soll diese Quelle sein, aus der alles kommt?“ fragte das Mädchen. „Meine Mama hat gesagt: wenn man in der tiefen Stille des Ozeans ist, weiß man, wo die Quelle aller Quellen ist.“ „Wie meist Du das?“ fragte das Mädchen verwundert. „Ich weiß es auch nicht so genau. Aber vielleicht finde ich die Quelle aller Quellen auch, wenn ich im Ozean bin, da wo meine Mama jetzt ist.“

„Wo ist denn Deine Mama?“ wollte das Mädchen wissen. „Meine Mama ist mir schon vorausgeeilt. Sie ist jetzt im Ozean.“ „Wie im Ozean?“ fragte das Mädchen. „Sie ist hineingeströmt in den Ozean, das große Meer. Sie hat mir gesagt, dass es wunderbar ist, wenn man sich im Ozean in die Weite hineinverströmt. Ich freue mich schon jetzt auf den großen Ozean, auf den Ozean der Liebe.“ „Auf den Ozean der Liebe?“ fragte das Mädchen. „Ja“, sagte der kleine Fluss.

Das Mädchen aber war mit einem Mal ganz traurig. „Dann bist Du ja weg, wenn Du im Ozean hineinströmst.“ sagte sie erschrocken. „Ich bin dann nicht weg,“ versicherte ihr der kleine Fluss, „ich bin dann nur alles, das große Meer.“ Dann fragte er das Mädchen noch: „Willst Du mich auch dann besuchen kommen, wenn ich im Ozean bin?“ Das Mädchen versprach dem kleinen Fluss, dass es beim Ozean sein wird, wenn es so weit ist.

Und als das Mädchen in den nächsten Ferien beim Ozean war, saß es lange am Strand und hörte das Meer und sein Rauschen, sein Hin und sein Her, sein Fließen und sein Wogen. Es nahm jeden Augenblick wahr und dann, auf einmal fühlte es sich ganz mit dem kleinen Fluss verbunden. Das Mädchen begann zu strahlen. Sie fühlte ein unbeschreibliches Glücksgefühl in sich. Denn es wurde ihr mit einem Mal bewusst, was sie mit dem kleinen Fluss besprochen hatte. Und das Mädchen wusste es nun ganz genau: „Oh ja“, sagte es innerlich zu sich: „ich bin auch ein Fluss! Nur nicht ein Fluss aus Wasser, sondern ….“ Und da flossen keinen Worte und keine Gedanken mehr nach und auch keine Bilder und keine Gefühle mehr, sondern nur noch: glückselige, göttliche Stille. Sie war in der Quelle, der Quelle aller Quellen, denn sie war in Liebe und vollkommen still DARIN.

Mögen alle Menschen diese Stille finden, mögen alle glücklich und frei sein

YIN YOGA – DIE SANFTE YOGAPRAXIS

Yin Yoga liegt gerade voll im Trend. Viele Yogalehrer bieten derzeit Yin Yoga Stunden und Workshops z.B. für die Faszien oder für die Meridiane an.

Aber was ist eigentlich Yin Yoga?

Yin Yoga – was ist das eigentlich?

Yin Yoga ist ein meditativer und passiver Yoga Stil und beruht auf dem traditionell, chinesischem Konzept von Yin und Yang, zwei einander gegensätzlichen Energien, die sich gegenseitig ergänzen, wenn sie ausbalanciert sind. Das eine Prinzip kann nicht ohne das andere Prinzip existieren.

Yin steht für die weibliche Energie. Diese Energie ist passiv und empfangend und steht in Verbindung zu unserem Bindegewebe, Bänder und Gelenken.

Yang steht für die männliche Energie und ist aktivierend und wärmend. Es ist unseren Muskeln zugeordnet und wird mit Sonne und Wärme in Verbindung gebracht.

Unsere Gesellschaft ist sehr Yang orientiert

Es ist kein Wunder, dass der Ruf nach Yin Yoga etwas größer wird. Unsere Praxis ist sehr Yang-lastig geworden und etwas aus der Balance geraten. Das liegt zum großen Teil auch an unserer Gesellschaft, die sehr Yang orientiert ist.

Die heutige, schnelllebige Zeit, fordert uns auf verschiedenste Weise. Hektik, Stress und permanente Erreichbarkeit lenkt unsere Aufmerksamkeit unablässig nach außen. Wir sind so im außen beschäftigt, dass wir verlernt haben uns und unseren Körper zu spüren. Wir hetzen von einem Termin zum nächsten und es gibt keinen Raum für Entspannung und Entschleunigung.

Uns fehlt der Gegenpol, ohne den wir auf lange Sicht sogar krank werden können. Viele Menschen sehnen sich nach einem Ausgleich zum stressigen Alltag.

Yin Yoga führt uns wieder nach Innen

Der Gegenpol für diese Entwicklung ist das Yin Yoga.

Yin Yoga führt dich sanft und meditativ wieder nach Innen. Die Stille während der Praxis ermöglicht dir ein aufmerksames hineinhorchen in deinen Körper und in deine Gedanken- und Gefühlswelt. Du lernst dabei loszulassen, abzugeben und alles etwas langsamer anzugehen.

Durch das längere halten, lehrt uns die Praxis aber auch Dinge einfach mal auszuhalten und mit ihnen besser umzugehen und so weniger schnell aus dem emotionalen Gleichgewicht gebracht zu werden.

In den Yin-Yoga Stunden werden die Haltungen passiv zwischen drei und fünf Minuten, meistens sitzend oder liegend gehalten. Um die Positionen länger halten zu können, unterstützen wir unsere Praxis mit möglichst vielen Hilfsmitteln.

In dieser relativ komfortablen Haltung lernst du deine Körpersignale wieder bewusst und frühzeitig zu erkennen, um sie gezielt zu behandeln.

Wie wirkt Yin Yoga auf den Körper?

Yin Yoga wirkt auf die tieferen Schichten unseres Körpers und konzentriert sich auf das Bindegewebe (Faszien), Gelenke und Bänder.

Durch das lange halten und durch den individuellen Einsatz von Hilfsmitteln, entspannt sich das tiefer liegende Gewebe und wird somit gedehnt, stimuliert und harmonisiert. Oft wird das tiefer liegende Gewebe in dynamischen Yogaformen erst gar nicht erreicht. Anspannungen und Verspannungen können so gelöst und über einen längeren Zeitraum sogar komplett gelindert werden.

Das Ergebnis deiner Praxis ist eine tiefe körperliche und mentale Entspannung.

Yin und Yang sind wichtig

Yin Yoga steht keinesfalls in Konkurrenz zu den anderen aktiveren (Yang) Yogastilen wie z.B. Hatha Yoga oder Hatha Flow. Eher das Gegenteil ist der Fall. Yin Yoga bietet die perfekte Ergänzung dazu. Beide Anteile mit Yin und Yang bilden eine ganzheitliche und ausgewogene Yogapraxis.

Ich wünsche Dir viel Freude beim praktizieren und erforschen deiner  Yin Praxis.

Deine Wendy von Verbunden Sein Yoga

Gedankenkarussell

Gedankenkarussell und wie du mit Hilfe von Yoga auch mal aussteigen kannst

Gestern hat der Anfängerkurs begonnen und dort hatten wir das Thema “Zur Ruhe kommen der Gedanken”, welches ein wesentliches Ziel von Yoga ist.
Bestimmt kennst du auch das Gefühl unruhig, angespannt und rastlos zu sein. Immer von einem Ort zum anderen hetzen zu müssen und nie wirklich zur Ruhe zu kommen.

Der Unruhegeist

Sehr oft ist es so, dass wir gar nicht so in Eile sind, sondern unser Geist sehr aktiv ist. Unser Geist springt in Hochgeschwindigkeit von der Vergangenheit in die Zukunft und dann wieder zurück. Und das viele tausende male am Tag, ohne das uns das wirklich bewusst ist.
 
Dieses Gedankenkarussell hält uns so sehr auf Trab, dass wir permanent das Gefühl haben, ständig unter Stress zu sein. Auch wenn wir einen Augenblick der Ruhe haben, fällt unserem Geist immer noch etwas ein.
 
Im Grunde ist unser Geist ein sehr nützliches Instrument. Es hilft uns dabei Dinge zu planen, zu bewerten, Informationen aufzuarbeiten und zu speichern.
 

Aber wann wird das ganze zu einem Problem?

Wenn unser Geist ganz unbewusst, die Herrschaft an sich reist. Wenn unsere Gedanken und Hintergrundgeräusche so laut werden, dass wir unsere innere Stimme und unsere Intuition gar nicht mehr hören. Wir haben dann die Verbindung zu uns verloren.
 
Wir nehmen dann unsere Körpersignale nicht mehr wahr und haben unsere Verbindung zum Bauchgefühl oder den Zugang zum Herzen verloren.
Die Folge kann sein dass du dich bei Entscheidungen überfordert fühlst, das deine negativen Glaubensmuster dich von wichtigen Entscheidungen abhalten, du dich isoliert fühlst und vieles mehr.
 
Gerade die alten Glaubensmuster schwächen uns und halten uns davon ab das Leben einfach zu genießen.
 

Yoga als ein Ausweg

Das Gute ist, dass die alten Yogis sich schon seit vielen Jahrhunderten mit dem Geist beschäftigen und auch durch das Yoga viele nützliche Instrumente entwickelt haben.
 
Durch Techniken wie Körper- und Atemübungen sowie Meditation lernen wir erst einmal, uns unserer vielen Gedanken bewusst zu werden. Wir können feststellen, dass diese vielen tausenden Gedanken im Hintergrund laufen und es einfach beobachten.
 
Gerade Vorwärtsbeugen oder statisch gehaltene Haltungen, laden uns dazu ein, zur Ruhe zu kommen und nach innen zu schauen.
 
In dem wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas lenken, bringen wir es ans Licht. Durch Yoga wächst unsere Fähigkeit, uns Dinge die im Hintergrund laufen anzuschauen und zu beobachten.
 
Und alleine diese Fähigkeit verschafft uns  Raum und die Entscheidungsfreiheit aus dem Karussell auszusteigen und von außen zuzusehen.
 

Wie Gedanken deine Wirklichkeit erschaffen

Es gibt so Tage an denen man wach wird und sich irgendwie unwohl fühlt. Man kann es gar nicht so richtig benennen aber es fühlt sich alles düsterer und schwerfälliger als sonst an.
 
So erging es auch mir heute Morgen. Ohne das ich dafür einen richtigen Grund nennen konnte, fühlte ich mich leer und unwohl.
 
Das erste was ich in diesem Fall mache, ist mich auf mein Meditationskissen zu setzen. Ich nehme mir dann ganz bewusst Zeit für mich um nach innen zu horchen, weil ich scheinbar in den letzten Tagen nicht mehr genau zugehört habe.
 
Das komische Gefühl in der Magengegend ist ein Zeichen deiner Intuition um mal genauer deinen Gefühlen und Gedanken auf die Spur zu gehen. Das kann sich in vielerlei Weise zeigen zum Beispiel durch Gereiztheit, Ungeduld, schlechter Laune oder einfach Traurigkeit.
 
Egal auf welche Weise es sich zeigt, es lohnt sich immer bei solchen kleinen Anzeichen hinzuhören. Wenn du diese Zeichen überhörst oder dir dafür keine Zeit nimmst, dann sendet der Körper jedes Mal mehr und mehr Signale die sich dann auch in Magen-Darm Beschwerden, Müdigkeit oder anderen körperlichen Symptomen zeigen können.
 
Sobald ich die Augen auf meinem Meditationskissen schließe und meine Gedanken sich unbeobachtet fühlen, geht es auch schon los. Auch wenn es in der Meditation darum geht, die Gedanken etwas mehr zur Ruhe zu bringen, ist es mir in diesen Momenten wichtig einfach als Beobachter da zu sitzen und zu schauen, in welche Richtung meine Gedanken losrennen.
 
Relativ schnell kann ich wiederholende Gedanken, wie „was ist, wenn ich das nicht schaffe?“ und „was mache ich wenn niemand kommt?“ und „ist das der richtige Weg?“ und viele andere aus dieser Richtung ausfindig machen. Und ohne das es mir richtig bewusst ist, treiben diese Gedankenmuster scheinbar schon seit einigen Tagen ihr Unwesen.
 
Das Problem dabei ist, dass unsere Gedanken unsere Welt erschaffen. Wenn wir es zulassen, dass unsere Gedanken unbeobachtet ihr Unwesen treiben können, dann manifestiert sich das in unserem Geist. Zum einen entstehen durch unsere Gedanken (egal ob es wahr ist oder nicht was wir denken) unsere Gefühle wie zum Beispiel Angst, Zweifel und Unwohlsein. Diese Gefühle wiederum lassen uns unsere Handlungen ausführen. Und zwangsläufig geraten wir in eine Spirale in der das Eintrifft, was wir gedacht haben. Gedanken haben eine starke Energie und wiederholende Gedanken transformieren deine Wirklichkeit.
 
Nachdem ich meine Gedankenmuster heute identifiziert habe, konnte ich diese Gedanken zunächst einmal liebevoll annehmen. Alles was da ist hat seine absolute Berechtigung. Diese Gedanken und Gefühle dürfen da sein, sie sollten allerdings bewusst wahrgenommen werden.
 
Ich hatte heute Morgen nach der Meditation auch den tiefen Wunsch mich mit meiner inneren Weisheit/Quelle zu verbinden und mit ihr zu kommunizieren.Und Obwohl heute sehr viele Dinge auf meinen Schreibtisch liegen, die darauf warten abgearbeitet zu werden, spürte ich intuitiv, dass ich heute etwas vorher machen muss. Etwas was mich wieder zentriert und mich wieder daran erinnert was ich will und was ich bin.
 
Zufällig habe ich Facebook geöffnet und mir sprang der Beitrag von Modern Hippie „Gedanken, Träume und Realität“ vor die Augen. 
 
Genau mein Thema dachte ich mir. Dieser Beitrag ist so toll geschrieben und trifft auf den Punkt was ich heute fühle.
Evelin schreibt in ihren Beitrag, dass es ganz wichtig ist, sich die Sachen zu visualisieren, die man erreichen möchte. Wenn dich dieses Thema auch interessiert, dann kann ich dir ihren Beitrag nur wärmstens empfehlen.
 
Und während des Lesens wurde mir schon klar, dass ich ein Moodboard erstellen werden, was etwas über mich und meine Ziele sagt. Ein Moodboard was eng mit meiner inneren Quelle korrespondiert.
 
Ein Moodboard, was ich mir an meinen Schreibtisch klebe und mich jeden Tag an meine Ziele erinnere und diese auch regelmäßig bei geschlossenen Augen visualisiere.
 
Es ist jetzt kurz vor zwölf. Ich habe mein Moodboard erstellt und diesen Beitrag geschrieben. Effektiv habe ich noch nichts von meiner persönlichen Todo Liste abgearbeitet, aber es geht mir jetzt besser. Das Gefühl ist weg. Mir war das Thema so wichtig, dass ich es gerne mit euch teilen wollte.
 
Vielleicht inspiriert dich mein Beitrag, dich mit unbewussten Gedanken auseinander zu setzen oder deine Träume und Ziele zu visualisieren. Oder euch einfach dir wieder Zeit für dich selbst zu schenken.
 
Mein Moodboard kannst du unten sehen. Wenn du mehr zu einem Moodboard erfahren möchtest, dann lass es mich wissen.
 
In Verbundenheit
Wendy
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8 GUTE GRÜNDE FÜR EINE REGELMÄßIGE YOGA PRAXIS

Überlegst du gerade mit Yoga anzufangen, aber du konntest dich noch nicht richtig dazu durchringen? Oder fällt es dir schwer, ein regelmäßige Yoga Praxis aufzubauen?

Vielleicht helfen dir meine 8 Gründe mehr Yoga in dein Leben zu integrieren. Es gibt aber natürlich weitaus mehr Gründe, warum du Yoga regelmäßig praktizieren solltest.

1. Yoga hilft uns gesund zu bleiben
Durch das Zusammenspiel von Körperübungen, Achtsamkeit und Entspannung helfen wir unserem Körper das Gleichgewicht zwischen Anstrengung und Regeneration zu halten, und unterstützen dabei unseren Körper gesund zu bleiben. Nicht ohne Grund bezuschussen viele Krankenkassen Yoga als Präventions-Maßnahme.

2. Yoga steigert die Flexibilität
Durch längeres Sitzen und mangelnde Bewegung sind manche Gelenke extrem steif und unsere Muskeln stark verkürzt. In einer regelmäßigen Yoga-Praxis dehnen wir langsam unsere Muskeln und steigern nach und nach unsere Beweglichkeit im Körper. Besonders die Wirbelsäule und die Schultern profitieren von der regelmäßigen Praxis.

3. Yoga verbrennt Kalorien
Es steht sicherlich nicht im Fokus, durch Yoga abzunehmen aber klar, es wird auch geschwitzt und dabei werden natürlich auch Kalorien verbrannt. Je nach dem welchen Yogastil du praktizierst, kannst du mehr oder weniger Kalorien verbrennen.

4. Yoga macht glücklich
Das ist zumindest meine Erfahrung. Nach jeder Shavasana (Endentspannung) könnte ich förmlich Heim schweben. Es gibt selten eine Yoga-Klasse, die ich nicht friedlich und glücklich verlasse. Das kann man auch nicht erklären, das muss man erfahren!

5. Yoga stärkt die Wahrnehmung
Durch das Yoga lernen wir ganz bewusst unseren Körper, unseren Atem, unsere Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. In meinen Kursen lasse ich die Teilnehmer auch die Wahrnehmungen am Anfang und am Ende der Stunde vergleichen. Mit der Zeit wird die Wahrnehmung immer besser und subtiler.

6. Yoga reduziert Stress
Yoga bietet uns die Möglichkeit uns auszupowern und körperlich zu fordern aber trotzdem auch Entspannung zu kultivieren. Jede Yoga-Klasse beginnt in der Regel mit einer kleinen Anfangs- und einer etwas längeren Endentspannung. Wir lernen dabei den eben noch erlebten Stress los zulassen und uns voll und ganz auf das Hier und Jetzt einzulassen.

7. Yoga bringt Körper und Geist in Einklang
Yoga verbindet unseren Körper und unseren Geist. Das geschieht hauptsächlich durch den Atem. Indem wir unseren Atem im Körper spüren, sind wir in dem Moment absolut gegenwärtig und mit uns im Einklang.

8. Yoga fördert einen tiefen Atem
Yoga fördert einen tiefen Atem, der uns dabei hilft unsere Stresshormone abzubauen und somit mehr Gelassenheit und Seelenruhe zu finden.

Vielleicht praktizierst du aber bereits Yoga. Was sind deine Gründe für eine regelmäßige Yoga Praxis?

Ich freue mich auf dein Feedaback! Und vielleicht sehen wir uns auch auf der Matte!

Ich freue mich auf dich!

WARUM WIR BESSER NICHTS ERWARTEN SOLLTEN

Die Sache mit den lieben Erwartungen – und warum wir definitiv glücklicher sind, wenn wir NICHTS erwarten.

Auch wenn wir meinen, dass wir nichts erwarten, sind wir doch eigentlich den ganzen Tag damit beschäftigt etwas zu erwarten. Es sind nicht immer die ganz großen und offensichtlichen Erwartungen, sondern auch die vielen kleinen versteckten Erwartungen im alltäglichen Leben.

Wir erwarten, dass unser Partner morgens gut gelaunt ist, dass die Kaffeemaschine funktioniert, dass unsere Kinder sich anziehen lassen und so geht es den ganzen Tag weiter. Wir erwarten bestimmte Reaktionen von Menschen und fühlen uns im Recht, weil wir es verdient haben. Außerdem erwarten wir, dass sich Menschen so verhalten, wie wir es für richtig halten. Und fallen aus allen Wolken, wenn sie es nicht tun.

Erwartungen führen zu Enttäuschungen

Wenn wir bestimmte Reaktionen oder Handlungen anderer Menschen erwarten, kann das zwangsläufig nur zu einer Enttäuschung führen. Wir Menschen sind zu unterschiedlich und jeder von uns hat ganz eigene Arten von Erwartungen an andere Menschen. Auch wenn uns die Erwartungen berechtigt und ganz offensichtlich erscheinen, heißt es noch lange nicht, dass es das für mein Gegenüber genauso gilt. Erwartungen beruhen immer auf ganz eigenen und persönlichen Erfahrungen. Das Ergebnis ist oft Frustration, Enttäuschung oder Konflikte, die die Beziehung unnötig belasten.

Erwartungen engen uns zu sehr ein

In meinem Fall hatte ich für mein großes Yoga Outdoor Opening das strahlende Wetter „erwartet“. Es war die gesamte Woche davor um die 30 Grad strahlender Sonnenschein und mein Bild von einem „perfekten“ Outdoor Start hat sich still und heimlich als ein festes Bild in meinem Kopf verfestigt.

Dass was ich Tage vor meinem Start vorgefunden habe, war eine miserable Wettervorhersage für diesen einen Tag auf den ich meine gesamte Aufmerksamkeit gelegt hatte. Auch am Tag der Veranstaltung hatte ich zumindest eine „klare“ Wettersituation erwartet. Wenn es regnet, fällt es aus, bei schönem Wetter geht es los. Ich muss dir nicht sagen, dass genau das nicht eingetroffen ist. Das Wetter hat munter stündlich von strahlender Sonnenschein bis hin zu heftigen Niederschlägen alles geboten.

Durch mein Bild von einem Opening bei 30 Grad hatte ich meinen Spielraum komplett eingegrenzt. Es ist klar, dass wir dieses eine Bild haben wollen und sind enttäuscht, wenn es nicht eintrifft.

Erwarte NICHTS. Aber schätze ALLES.

Weg mit den Erwartungen

Um wirklich frei und entspannt zu sein, müssen wir versuchen unsere Erwartungen loszuwerden. Und dass meine ich genauso für die kleinen Erwartungen im Alltag sowie für die großen offensichtlichen. Wer nichts erwartet, kann alles besser annehmen, was in diesem Moment da ist. Weil nichts fixiert ist, weil nichts in den Stein gemeißelt ist. Die Seite ist noch leer und kann neu bemalt werden.

Nachdem mein erster Tag wortwörtlich „ins Wasser fiel“, konnte ich mich für meinen zweiten Tag lockermachen und alles annehmen. Auch dieser Tag war vom Wetter nicht annähernd, dass was ich ursprünglich erwartet hatte aber das war mir nicht mehr wichtig. Ich war freier und konnte andere positive Dinge zulassen und wahrnehmen. Ich konnte ein ganz neues Bild entstehen lassen.

Erwartungen in Wünsche umwandeln

Zugegeben, das ist für den Anfang gar nicht so einfach, aber es lohnt sich immer wieder daran zu üben.

Mach dir bewusst, welche indirekten und unbewussten Erwartungen du an deine Mitmenschen und deinen Alltag stellst.

Vielleicht hilft es dir auch manche Erwartungen in Wünsche umzuformulieren.

  • Es wäre schön, wenn…
  • Ich würde mich freuen, wenn…
  • Ich wünsche mir, dass…

Wünsche sind etwas freier und man ist am Ende nicht so enttäuscht, wie wenn man etwas fest erwartet. Es darf auch anders werden als erwartet. Und wenn der Wunsch nicht eintrifft, bleibt lediglich der Gedanke von Schade, wäre schön gewesen, übrig.

Was sind deine Erfahrungen mit Erwartungen? Hinterlasse mir gerne ein Nachricht 🙂

 

Outdoor Yoga

5 Gründe warum du Yoga im Sommer unbedingt im freien ausprobieren solltest

Endlich ist der Frühling da! Die Sonne wartet nur so darauf uns mit ihren Sonnenstrahlen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Sobald die Temperaturen über 20 Grad klettern, kann man seine eigene Praxis auch nach draußen verlegen. Die Matte unter den Arm geklemmt und an einem schönen Fleck genüsslich mit der Matte ausbreiten.

Hört sich in der Theorie ganz nett aber in der Praxis vielleicht gar nicht so leicht umzusetzen. Ich weiß, dass es erst mal nicht so einfach ist, sich zu motivieren. Wir sind es noch von den Wintermonaten gewöhnt gemütlich im warmen Stübchen zu praktizieren. Und dann sind da noch die vielen Menschen die einen sehen könnten. Man könnte sich ja auch bloßstellen, weil man ja Yoga nicht so gut kann. Vielleicht kennst du den einen oder anderen Gedanken?

Ich kann das sehr gut verstehen, weil es mir lange Zeit genauso ging. Aber glaube mir, auch wenn es sich am Anfang vielleicht etwas ungewohnt oder unangenehm anfühlt, es lohnt sich!

Ich habe hier 5 Gründe für dich, warum du Yoga unbedingt im Freien ausprobieren solltest:

Verbindung mit der Natur

Wir sind in der Regel den ganzen Tag in geschlossenen Räumen und haben kaum noch Zeit uns in der Natur aufzuhalten. Wenn wir draußen praktizieren, dann können wir die wohltuende Fülle der Natur wahrnehmen und uns mit ihr verbinden. Dabei werden alle Sinne angesprochen. Die Sonne und der zarte Lufthauch auf der Haut, die zwitschernden Vögel, das Rauschen des Waldes, das satte Grün der Wiese, die duftenden Blumen oder Kräuter. Alles das fließt unbewusst mit in deine Praxis ein.

Glückshormone werden gefördert

Alleine die Sonne ist schon ein Garant dafür das die Endorphine im Körper tanzen. Aber auch wenn die Sonne nicht direkt scheint, fördert der Blick ins Grüne Entspannung und Ruhe. Unser vegetatives Nervensystem wird angesprochen und ausgeglichen. Unser Atem wird ruhiger und entspannter. Beim Yoga praktizieren steigerst du bereits nach zehn Minuten Bewegung automatisch deine Stimmung und dein Wohlbefinden.

Praktizieren in der Natur ist heilsam

Wir sind es in unserem Alltag gewohnt eher kurz und flach zu atmen. Stickige und sauerstoffarme Luft erschweren uns das Durchatmen. Die Folge ist, dass die eingeatmete Luft kaum unsere Lungen mit Sauerstoff füllen kann. An der frischen Luft wird das Atmen automatisch tiefer. Wir haben ein inneres Bedürfnis nach frischer Luft und nehmen diese daher automatisch tiefer ein. Der Atem ist aus yogischer Sicht für unsere Gesundheit enorm wichtig. Frische Luft einatmen und verbrauchte Luft wieder ausatmen – eine bessere und intensivere Sauerstoffversorgung kann man sich nicht wünschen.

Praktizieren in der Natur macht mental fit

Wie bereits erwähnt, kann der Sauerstoffmangel in geschlossenen Räumen zu Ermüdung, weniger Konzentration und Abgeschlagenheit führen. Das regelmäßige praktizieren an der frischen Luft gibt dir neue Kraft und Energie. Die Bewegung draußen regt deinen Kreislauf und deine Durchblutung an und macht dich mental im Nu wieder fit.

Draußen ist es einfach schöner

Wir sind über die kalte Jahreszeit und während der meisten Zeit des Tages drinnen. Wir sollten versuchen so oft wie möglich die Zeit draußen zu verbringen und das nützliche mit dem schönen verbinden. Frische Luft zum Atmen, Vitamin D, Freude und Glückshormone sind nur wenige von vielen Vorteilen an der Luft zu praktizieren. Schnapp dir eine Freundin/ Freund und probiere es aus! Vielleicht gibt es in deiner Stadt auch spezielle Angebote für Outdoor Yoga.

Da mir persönlich das Praktizieren unterm freien Himmel sehr viel Freude bereitet, werde ich in den Sommermonaten von Ende Mai – Mitte September „Yoga im Burgpark“ in Bad Vilbel (Nähe Frankfurt) anbieten.

Weitere Informationen findest du unter

http://verbundensein-yoga.com/yoga-im-burgpark-bad-vilbel/

oder

https://www.facebook.com/yogaburgparkbadvilbel/

Viel Spaß beim praktizieren an der frischen Luft!

Deine Wendy

 

Yoga @ Home

Wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst

Du möchtest gerne regelmäßig Yoga zuhause praktizieren aber dein innerer Schweinehund hält dich von deiner Praxis ab? Es ist immer das gleiche. Morgens bist du noch schwer motiviert und freust dich auf deine Yoga Praxis und abends ist deine Sehnsucht nach der Couch einfach zu groß.

Hier sind meine Vorschläge, die mir geholfen haben meinen inneren Schweinehund zu überlisten:

Ändere dein Denkmuster

Oft setzen wir uns unbewusst selbst unter Druck, weil wir uns sagen, „wir müssen noch Yoga praktizieren“. Jedes Mal, wenn wir uns sagen, dass wir etwas müssen, bauen wir unbewusst einen innerlichen Widerstand auf. Statt es als etwas anzusehen, was wir müssen, ist es schöner es in „dürfen“ umzuwandeln. Yoga ist eine persönliche Auszeit vom Alltag, dein persönlicher Rückzug. In der heutigen Zeit, wo wir von Termin zu Termin, von Arbeit zur Familie hetzen, ist es ein schönes Privileg, wenn du dir diese Zeit für dich nehmen kannst.

Schaffe dir einen ganz besonderen Raum

Wenn du zuhause Yoga praktizieren willst, dann suche dir einen schönen Platz, wo du ungestört praktizieren kannst. Umso gemütlicher du es dir dort einrichtest umso eher wirst du Lust haben an diesen Platz immer wieder zurückzukehren. Sorge dafür, dass deine Umgebung „aufgeräumt ist“ und du dich wirklich voll und ganz auf deine Praxis konzentrieren kannst. Mach dir einen kleinen Altar mit deinen Lieblingssymbolen wie z.B. besondere Steine, Figuren, Bilder. Eine Kerze, ein schöner Duft oder entspannte Musik unterstützen diese Atmosphäre noch. Lass diesen kleinen Raum zu deinen persönlichen „Kraftort“ werden.

Deine Matte ist schon an ausgerollt

Damit du jederzeit sofort mit deiner Praxis beginnen kannst, sollte deine Matte, wenn es deine Räumlichkeiten irgendwie zulassen, schon ausgerollt sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deiner Praxis beginnst, steigt um ein vielfaches wenn du deine Matte nicht erst suchen und aufrollen musst. Sondern einfach direkt loslegen kannst.

Fang einfach an

Manchmal ist es einfacher auf deine Matte zu gehen und ohne groß darüber nachzudenken anzufangen. Wenn ich zu müde für meine Yogapraxis bin, dann vereinbare ich mit mir selbst, dass ich mich zunächst einfach nur in die Kindeshaltung lege und dort mit tiefen Atemzügen beginne. Ich horche in mich hinein und versuche zu spüren, was mein Körper in diesem Moment benötigt. In den aller meisten Fällen fange ich von alleine an mich zu bewegen und praktizieren genau die Übungen, die mein Körper gerade benötigt. In wenigen Fällen, bin ich so müde, dass gar nichts mehr geht aber dann habe ich immer hin einige Atemübungen gemacht und meinen Sinnen einen Rückzug ermöglicht.

Nimm dir nicht zu viel vor

Die häufigste Ausrede dir mir nach „ich bin zu müde“ einfällt ist „ich habe keine Zeit“. Am besten ist es, wenn du dir erst mal eine kürzere Zeit wie z.B. 15 Minuten vornimmst, die du auf jeden Fall praktizierst. Wenn es dann länger wird, umso besser. Es muss nicht jeden Tag immer 90 Minuten sein. Optimal ist es, wenn du dir regelmäßig Zeit für deine Praxis nimmst und dann kürzere Einheiten machst.

Ich hoffe ich konnte dir ein paar Impulse für deine Praxis zu Hause geben.

Was machst du um deinen innerer Schweinehund zu überwinden? Ich würde mich über deine Tipps und Anregungen in den Kommentaren freuen.

6 TIPPS FÜR DEINE ERSTE YOGASTUNDE

Du willst das erste Mal zum Yoga gehen? Hier sind meine 6. Tipps für deine erste Yoga Stunde.

1. Mach dich frei von deinen Zweifeln

Bevor du den Entschluss gefasst hast zum Yoga zu gehen, kreisen sicherlich deine Gedanken um ein paar veraltete Glaubenssätze. Zumindest war es bei mir so.

Bin ich den für Yoga beweglich genug? Die anderen sind bestimmt alle viel besser! Ich will mich nicht blamieren … und so weiter. Kommt dir das bekannt vor?

Ich kann dich beruhigen, Yoga kann wirklich jeder machen. Du musst nicht besonders schlank oder beweglich sein. Und schließlich bist du ja genau dafür da, um deinen Körper zu bewegen und ihn zu kräftigen. Don’t worry – jeder war mal ein Anfänger!

2. Keine große Mahlzeit vor dem Yoga

Wenn du zu einer Yoga Stunde gehst, solltest du mindesten 2 Stunden vorher nichts mehr essen. Yoga mit einem vollen Magen zu praktizieren ist nicht so günstig. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, dann esse liebes etwas Leichtes, damit es dir nachher nicht schwer im Magen liegt.

3. Zieh dir etwas Bequemes an

Für deine erste Yoga Stunde musst du dir nicht extra ein neues Yoga Outfit kaufen. Eine Jogging-Hose und ein bequemes T-Shirt genügen völlig. Wenn du dir dann doch ein neues Outfit zulegen möchtest, gilt auch hier: Trage das was dir gefällt und in dem du dich wohlfühlst. Es ergibt keinen Sinn sich eine quietschbunte Leggins zu kaufen, wenn du lieber schwarz und weit trägst.

Da sich im Yoga immer viel gestreckt und gedehnt wird, ist es ratsam dir etwas anzuziehen, was deinen Bauch verdeckt. Du sollst dich bei allen Übungen wohlfühlen und nicht ständig in Sorge sein, dass etwas „raushängt“ oder „raus plumpsen könnte“. Da es dir beim Praktizieren wärmer und bei der Endentspannung wieder etwas kühler werden könnte, bietet sich der Zwiebel-Look an.  Ich persönlich bin immer über warme Socken am Ende sehr dankbar.

4. Plane genügend Zeit ein

Es ist immer sinnvoll, wenn du dir genügend Zeit für deinen Weg zum Yoga einplanst und mindestens 15 Minuten vor Beginn der Stunde im Studio eintriffst. So kannst du dich in aller Ruhe umziehen, dem Lehrer vorstellen und ggf. gesundheitliche Einschränkungen mitteilen.

Du kannst dann in aller Ruhe deine Matte im vorderen Bereich ausbreiten. Auch wenn es dich eher in die letzte Reihe zieht, siehst und hörst du dort weniger und vorne hat dich dein Lehrer besser im Blick.

Es immer doof auf den letzten Drücker in die Klasse zu platzen während die anderen vielleicht schon in ihrer Anfangsentspannung sind. Daher plane immer genügend Zeit ein. Es soll ja auch für dich von Anfang an entspannend sein.

5. Öffne dich für das was passiert und beobachte

Eine Yogastunde läuft in der Regel immer in einer bestimmten Reihenfolge ab. Oft gibt es nach dem Ankommen eine Einstimmung. Das heißt, dass die Teilnehmer entweder im Sitzen, Liegen oder auch Stehen bei sich selbst und auf der Matte ankommen und sich mit ihrem Atem verbinden.

In manchen Schulen wird in der Einstimmung ein gemeinsames „OM“ rezitiert. Bleib offen für alles was du nicht kennst und sich erst mal für dich fremd anfühlt. Du bist nicht gezwungen, das „OM“ mitzusingen, wenn du nicht möchtest. Es entfaltet auch seine Magie, wenn du nur zuhörst und die Schwingungen im Raum wahrnimmst. Du kannst das „OM“ auch nur mental mitsingen, summen oder einfach nur genießen.

Nach der Einstimmung folgt die Praxiseinheit mit vielen verschiedenen Übungen je nach Thema der Klasse. Das kann entweder sanft und mobilisierend oder auch kraftvoll und anspruchsvoll sein.

Nach der Praxiseinheit folgt eine Abschlussentspannung im Liegen. Diese Übung wird Savasana genannt und ist mit unter einer der wichtigsten Übungen im Yoga. Nur wenn wir unserem Körper die Möglichkeit zur Entspannung geben, kann sich der Körper das auf der Matte praktizierte auch einprägen. Die Stunde vor Savasana zu verlassen ist im Yoga ein absolutes no go.

Egal was dir während der drei Phasen neues begegnet, bleib offen und beobachte deine Gedanken. Beobachte deine Gefühle und deinen Körper. Lass dich komplett darauf ein.

6. Höre auf deinen Körper und deinen Atem

Höre auf deinen Körper, denn er hat immer Recht! Auch dein Atem ist ein guter Lehrer für dich. Nur wenn dein Atem frei und ruhig fließen kann, ist die Position gerade richtig für dich. Wenn der Atem flattrig, flach und unruhig wird oder wenn du vor Anstrengung gar nicht mehr atmen kann, dann bist definitiv zu weit.

Egal wie sehr sich jetzt dein Nachbar verbiegt, wenn dein Körper dir ein deutliches Signal gibt, dann ist hier an dieser Stelle Schluss für dich. Lerne im Yoga Gleichmut gegenüber deinem Körper zu etablieren. Du bist am Anfang der Reise. Und du weißt nicht wie lange dein Nachbar für diese Haltung geübt hat.

Sowieso ist es ratsam, sich während des Yogas nicht mit den anderen Teilnehmern zu vergleichen. Das frustriert dich nur und bringt dich nicht weiter. Am Anfang bietet sich ein ganz gezielter Anfängerkurs an.

Wenn es dir zu viel wird, dann mache eine Pause und erlaube dir jederzeit in eine Ruheposition z.B. die der Kindeshaltung zu gehen. Das ist kein Zeichen der Schwäche, sondern ein Zeichen, dass du deinen Körper und deine Kräfte gut einschätzen kannst.

Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick geben. Egal was es ist, irgendwas zieht dich an.

Probiere es aus und schau was passiert.

Ich wünsche dir eine schöne Reise!

Deine Wendy

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